Schon kurz nach 07:00 Uhr waren die ersten Piloten bereits wach und saßen in ihren Wohnmobilen und Wohnwagen oder vor ihren Zelten beim Frühstück, beim Kartenstudium (!) oder der ersten Zigarette. Wieder Andere machte sich im Toilettencontainer frisch, bevor der große Run auf die Duschen einsetzte.
Bereits gegen 07:15 Uhr gab es ein kurzes Briefing für die Teilnehmer. Der Himmel sollte zunächst etwas bedeckt sein, aber dann im Verlaufe des Tages aufreißen und ideales Flugwetter bieten, so dass auch die Heimreise per Flugzeug ohne Probleme verlaufen sollte. |
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Während die Teilnehmer ihre Flugzeuge zum Taxiway schoben und startbereit machten, starteten bereits die Bodencrew-Mitglieder (allerdings per Auto), die Zeichen auf der Strecke auslegen und auch die Zeittore besetzen sollten.
Gegen 07:30 Uhr gingen die ersten Flugzeuge bei stark bedecktem Himmel auf die Reise. Noch sah es nicht nach einem schönen Tag aus. |
| Die Aufgabe bestand dieses mal darin, zu einem bestimmten Punkt zu fliegen, auf dem Weg dorthin ausgelegte Kurszahl zu finden, in die Karte (im Flug) diesen Kurs einzutragen, dann diesem Kurs zu folgen, dabei alle in einem 1cm-Korridor liegenden Burgen und Ruinen zu photografieren, bis man auf ein Schloß genau auf der Linie trifft, dieses ebenfalls zu photografieren und abschließend zum Flugplatz Eisenach zurückzukehren. |
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Alle Teilnehmer hatten vor dem Start als erstes das UL (mit einem Merkmal des Flugplatzes Eisenach-Kindel im Hintergrund) zu photografieren. Dabei musste die Wettbewerbsnummer unter der Fläche erkennbar sein. Nach der Landung musste das UL erneut vor dem Hintergrund des Flugplatzes mit erkennbarer Wettbewerbsnummer fotografiert werden.
Unmittelbar danach war die Speicherkarte oder der Film zur Auswertung an einen Marschall oder den Wettbewerbsleiter zu übergeben. Fehlte das Anfangs- und/oder das Abschlussbild, wird dieser Teil der Aufgabe mit Null Punkten gewertet. |
Bei der Rückkehr mussten die Teilnehmer erst die Ziellinie überfliegen den Beginn der Landebahn, dann eine Landeeinteilung durchführen und schließlich wieder eine Ziellandung wie schon 2 Tage zuvor durchführen dieses mal aber mit laufendem Motor.
Nach dem Abrollen und Abstellen hinter dem Flugplatzgebäude, begann viele sogleich, ihre Flugzeuge zu zerlegen und auf den mitgeführten Anhängern zu verstauen.
Um 10:35 Uhr war auch der letzte Teilnehmer gelandet. |
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Gegen 13:00 Uhr wurde dann zur Siegerehrung in die FUL-Halle gerufen. Vor der Sponsorentafel rief Lothar die Teilnehmer in der Reihenfolge ihres erreichten Platzes nach vorn, um die Preise zu verteilen. Für den Piloten gab es jeweils einen Pokal (der klassischen Art). Die Co-Piloten erhielten Pokale, die Siegbert aus Plexiglas und einem Stück Rotorblatt eines Tragschraubers gebaut hatte. Daneben gab es für die Sieger Medaillen in Bronze, Silber oder Gold.
Alle Sieger einer Klasse stellten sich anschließend für das obligatorische Siegerphoto auf das berühmte Siegertreppchen. |
Wie schon in den Jahren zuvor siegten am Ende wieder die alten Hasen des Flugzirkus. In der Klasse der doppelsitzigen 3-Achser führte lange Zeit das Team Voormanns/Schumacher auf ihrer C 22 Aero, um dann aber doch im Endspurt dem Team Hannemann/Altenkirch Platz machen zu müssen.
Bei den doppelsitzigen Trikes siegte bereits zum fünften Mal (bei insgesamt 18 Teilnahmen) Robert Mair, dieses Mal mit Co-Pilot Ernst Graf.
Der 1. Platz in der Klasse der einsitzigen Trikes scheint dagegen bereits seit vielen Jahren von Viktor Wyklicky gepachtet zu sein. Bei insgesamt 17 Teilnahmen stieg er bislang 10 mal aufs oberste Treppchen - und dieses mal mit einem Vorsprung von fast 1100 Punkten gegenüber dem Zweitplatzierten. |
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Aber auch die „Newcomer“ schlugen sich nicht schlecht. So belegte Uwe Bernhardt in der Klasse WL 1 den guten 4. Platz.
Nach dem ersten Teil der Siegerehrung ergriff Viktor das Wort und bedankte sich als Pilotensprecher bei Veranstalter und Ausrichtern für die gelungene Veranstaltung. |
| Anschließend wurden die Prämien für die Teilnehmer mit den höchsten Punktezahlen aufgerufen. Diese erhielten neben ihren Medaillen und Pokalen hochwertige Sachpreise, die von den verschiedensten Sponsoren gestiftet worden waren: als ersten Preis erhielt Viktor Wyklicky vom AEROS-Chef nach kurzer Ansprache einen Gutschein über eine Trike-Tragfläche, die nach seinen Wünschen angefertigt werden sollte. Dieser Preis hatte einen Wert von annähernd 6.000 Euro ! |
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Jörg Hannemann erhielt für die zweithöchste Punktezahl ein Rettungsgerät der Firma BRS im Werte von ca. 3.000 Euro. Robert Mair erhielt ein Flugplanungsprogramm der Firma Flymap im Werte von etwa 400 Euro.
Für die weiteren Plätze gab es noch ein weiteres Flugplanungsprogramm, ein Benzin-Durchflussmeßgerät, ein Variometer, ein Jahresabo der Zeitschrift „flieger magazin“ sowie Original Wk-Fliegerhauben der U.S. Armee. |
Beim Durchflussmessgerät sowie beim Variometer gab es kurzzeitig starkes Gelächter. Offensichtlich hatten sich die beiden Gewinner erst kurz zuvor solche Geräte angeschafft und hatten sie somit nun doppelt. Aber das war kein Problem, man tauschte diese Gewinne einfach um und jeder war zufrieden. Annähernd jeder zweite Teilnehmer erhielt so einen Preis.
Nachdem alle versorgt waren, hielten Werner Ullrich und Herr Doberstau kurze Abschiedsreden und wünschten den Teilnehmern einen guten Heimweg.
Um 14:00 Uhr erklärte Lothar die Meisterschaft offiziell für beendet! |